Mariahilfer Straße in Wien wird Shopping Shared Space
28.01.2012In Wien überlegt man, die Mariahilfer Straße einen der bekanntesten Einkaufsboulevards Österreich in einen Shopping Shared Space zu verwandeln. Wie genau die Shoppingmeile später ausssehen soll, wird eine Arbeitsgruppen schon bis Früher 2012 entscheiden.
Ist der Wandel zum Shared Space sicher?
Leider nein. Es gibt drei Konzepte, von denen sich noch keines eindeutig durchsetzen konnte. Statt dem Shared Space (quasi verkehrsberuhigt, alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt, Schrittgeschwindigkeit für Autos, Fahrbahnnutzung durch Fußgänger) könnte es auch eine klassische Fußgängerzone werden.
Wie funktionieren die Arbeitsgruppen?
Stadträtin Maria Vassilakou zu den Arbeitsgruppen:
"Es wurden nun Arbeitsgruppen eingerichtet, in denen Anrainer, Wirtschaft, Bezirke, Fußgänger und Radfahrer eingebunden sind. [...] In diesen Arbeitsgruppen soll nun ein konkretes Modell erarbeitet werden, das alle unterschiedlichen Interessen vereint."
Modifizierter Shared Space
Brigitte Jank, Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer und Chefin des VP-Wirtschaftsbundes, schlug in der letzten Woche einen modifizierten Shared Space vor. Das Konzept basiert im wesentlichen auf den folgenden Ansätzen:
- Fahrban und Bürgersteig sind auf gleicher Ebene.
- Auf Verkehrsschilder wird fast komplett verzichtet.
- Die Fahrbahn kann von Fußgänger genutzt werden, jedoch nicht von Kindern um dort zu spielen.
- Autos dürfen die Mariahilfer Straße wie bisher befahren, jedoch mit maximal 20 km/h.
- Parkpplätze bleiben bestehen
- Geschäfte dürfen rund um die Uhr von Lieferanten beliefert werden.
Aktuelle Informationen gibt es unter dialog-mariahilferstrasse.at.
Quelle: Die Presse